Urs Heinz Aerni

und was er so tut
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1. Wissens-Camps in Lenzerheide

Juni 13, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Die Wissens-Camps finden diesen Sommer erstmals statt: Jeweils während fünf Tagen können sich Jugendliche in ein spannendes Thema vertiefen. Journalistisches Arbeiten, Spurensuche in der Geschichte des Menschen, mit Zahlen spielen und sie besser verstehen, witzige Geschichten schreiben, das Leben in Graubünden kennenlernen, Fotografieren und Filmen. Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier beim Hotel Schweizerhof Lenzerheide...

 

 

 

Kolumne BÜNDNER WOCHE

Mai 30, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Muss Graubünden neu erfunden werden? Kolumne in der BÜNDNER WOCHE...

Tony Renold in Lenzerheide

Mai 22, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Poesie, Witz und Musik verzaubern die Sinne und den Verstand.
Jeweils am ersten Donnerstag des Monats, von 20.30 bis 23.00 Uhr, versetzen Wortkünstlerinnen und Musiker unseren Gästen in der Wellness-Oase zusätzlich das Gemüt in Hochstimmung.

2. Juni 2016 im Hotel Schweizerhof Lenzerheide
Rhytmus mit Poesie mit Tony Renold

Helmut Maier zu Gast in Chur

Mai 18, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Es sind schon dieselben Ohren, durch die das gesprochene Wort und der gespielte Ton in unseren Verstand, in unsere Seele dringen, und doch nehmen gelesene Literatur und klingende Musik dann einen etwas anderen Weg: Hören wir Worte, ist der Verstand damit beschäftigt, ihrem Sinn nachzuspüren, den emotionalen Gehalt der Worte nehmen wir oft fast unbewusst wahr. Hören wir Musik, so reagieren wir viel eher gefühlsmässig, auch wenn der ordnende und allzu oft richtende Kunstverstand ebenfalls anspringt.

Lässt man beide Wirkungen abwechseln, so bleibt man als Hörer nicht nur länger aufnahmebereit, sondern wird sozusagen auf allen Ebenen angeregt – zumal wenn Text und Musik aufeinander bezogen sind, wenn sie sich wechselseitig beleuchten und kommentieren. Und dieser fruchtbare Dialog von Literatur und (Kammer-) Musik ist das Ziel der von Urs Heinz Aerni konzeptionell gestalteten Reihe «Tonzeile».

Und weil alle vier Veranstaltungen dieser Reihe ein «Wenn …» in ihrem Titel tragen, könnte man als Gesamtüberschrift ableiten: «Wenn Schriftsteller und Musiker sich begegnen …»

 

Rückblick Sprachsalz Pforzheim

Mai 16, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Es war ein voller Erfolg, das Festival Sprachsalz in Pforzheim. Hier lesen Sie den Bericht...

Pforzheim, eine zu entdeckende Stadt mit neuem Festival

Mai 03, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Eine Stadt mit Problemen wie viele andere auch. Hier leben rund 120.000 Einwohner, die Stadt schmiegt sich in bewaldete Täler im Bundesland Baden-Württemberg. Die alten Römer waren auch hier, die Alliierten bombardierten im 2. Weltkrieg ziemlich alles weg, statt wie vorgesehen Karlsruhe, doch da spielte das Wetter nicht mit. So musste die City schnell und oft auch unschön wieder aufgebaut werden. Nach Zeiten des wirtschaftlichen Aufbruchs kamen auch wieder schlechtere Zeiten, was die Arbeitslosigkeit und die daraus auslösende Unsicherheit zum Ausdruck bringen. Das Programm des Stadttheaters bietet ein hochkarätiges und sehr engagiertes Programm und die Hochschule für Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht lässt das Stadtbild mit rund 6.000 Studierenden verjüngen, dazu tragen zudem die traditionsreichen Goldschmiede- und Uhrmacherschulen bei. Pforzheim führt ein großes Potenzial für den Tourismus, denn hierher könnte es Menschen ziehen, die Natur lieben, gerne Fahrrad fahren, Wandern, Vögel beobachten und auch gerne lecker essen.

Und für Menschen, die schöne Bücher, originelle Worte und überraschende Geschichten finden möchten, wäre Pforzheim bis zum Sonntag ein Mekka. Das Parkhotel mit dem anschließenden Stadttheater verwandelt sich in einen Gebäudekomplex, in dem es nur so wimmelt von Sätzen.

Zu diesen Wort-Lieferanten gehören diese Gäste:

Viv Albertine (England)John Burnside (Schottland)Safiye Can (Deutschland)Jón Gnarr (Island)Yannick Haenel (Frankreich)Takashi Hiraide (Japan)Jack Hirschman (USA)Vigdis Hjorth (Norwegen)Claire Keegan (Irland)Rolf Lappert (Schweiz)OHNE ROLF (Schweiz)Gerhard Rühm & Monika Lichtenfeld (Österreich)Ed Sanders (USA)Christoph Simon (Schweiz)Patrica Smith (USA)Michael Stavarič (Österreich)Martin von Arndt (Deutschland)Joachim Zelter (Deutschland)Nell Zink (USA)

 

Und bevor Sie packen, hier finden Sie noch alle wichtigen Informationen.

Buchtipp: Alles, nichts oder beides

Mai 01, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Sie tritt auf Bühnen auf und nun ist ihr Buch erschienen.

Sie flackern unruhig, die Kerzen auf den Tischen im Theaterkeller.Ein älterer Herr sortiert die Gläser hinter der Bar und irgendjemand fingert noch an einem Scheinwerfer mit Wackelkontakt herum. Amina Abdulkadir sitzt auf einem Sofa, schaut sich um und ich weiß nicht, ob sie vor ihrem Auftritt nervös ist. Sie ist jung und präsent. Sie hat schon sehr viele Auftritte auf Bühnen und an Ausstellungen hinter sich und gewiss, es kommt noch mehr auf sie zu. Alses soweit ist, hier im Kellertheater, steht sie da, als wüsste sie nicht wieso.Die Stille scheint aus den vollen Reihen wie eine große und leere Sprechblase aufzusteigen. Und diese beginnt Amina nun mit ihrer Poesie zu füllen. Mit sinnierender Ironie … oder mit Charme bestücktem Witz … auf jeden Fall miteiner Text- und Sinneskunst, die fröhlich macht. Sie hoffe beim Publikum, so sagt sie, auf «offene Ohren und mutige Herzen» zu stoßen. Wenn Amina Abdulkadir spricht oder schreibt, so nimmt sie uns mit – oft gar in unser eigenes Herz.

1985 wurde Amina Abdulkadir geboren, in Mogadischu, Somalia. Als kleines Mädchen kam sie in die Schweiz. Schule war – erzählt sie – nicht so ganz ihr Ding, da gab es noch weit interessantere Themen, die ihrer Entdeckung harrten. Lehr- und Aktivzeiten verbrachte sie in der akademischen Welt, dann als Ergotherapeutin, um endlich da zu landen, wo sie hingehört: in der Kunst mit Worten und der Gestaltung.

Vorschlag angesichts der Bewilligung der Schweizer Regierung für Waffenmaterial-Exporte

April 24, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Die Bundesregierung bewilligt den Export von Kriegsmaterial in Länder wie Ägypten, Bahrain, Saudiarabien und in die Vereinigte Arabischen Emirate. Jegliche Werte für Mensch, Gesellschaft und Frieden werden von der Maximalrendite überrollt.
Vorschlag: Die Schweiz ist ja eigentlich eine Eidgenossenschaft, also eine Genossenschaft. Es wäre nun doch an der Zeit, diese Genossenschaft in eine GmbH oder in eine AG umzuwandeln. Dann könnte die Schweiz AG auch die Berge an die Bayern verkaufen, Hauptsache, es gibt Kohle. Und falls Damaskus in Genf beantragen sollte, den Hauptsitz des Internationalen Roten Kreuz übernehmen zu wollen, dann kommt es drauf an, was die be...

Buch ist auch nach 40 Jahren ein Buch

April 23, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Gestern war ich zu Besuch bei meinen Eltern im Aargau. Beim Aperitif legte meine Mutter ein Buch auf den Wohnzimmertisch, ein Geschichtsbuch über die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges. Sie sei beim Räumen und ob ich dieses Buch haben wolle. Mein Vater saß neben mir und griff zu diesem Buch aus dem Jahr 1970. Er begann zu blättern, zu lesen und zu staunen. Ja, ja, das sei seine Zeit gewesen. Er zitierte Namen aus dem Buch, besah alte Aufnahmen und sagte zu meiner Mutter, dass er es zuerst haben und lesen wolle. Dann gingen wir über zum Abendessen.

Warum schreibe ich das?

Vor rund vierzig Jahren erschien das besagte Buch. Als Schüler hatte ich es in den Händen, dann lagerte es in der Hausbibliothek und heute, im Jahre 2016 wird es wieder entdeckt und durchs Lesen neu belebt. Genau das macht es doch aus, das Medium Buch, mit seinen Seiten voller Texte und Bildern, geschützt durch zwei Buchdeckel und oft mit einem Navigationshilfsmittel namens Lesebändchen.

Hätte dieses Buch damals schon in digitaler Form gegeben, hätten wir vielleicht nicht mehr gewusst, welche Software anzuschließen sei, mit welchen Passwörtern es zugänglich gemacht hätte können oder es wäre schlicht unentdeckt geblieben. Wie hätte sich der Autor dieses Buches angesichts des gestrigen Blättern in einem Wohnzimmer nach 40 Jahren gefreut.

Oder glauben Sie, dass ich irgendwo in einer guten Stube in 30 Jahren vor einem Bücherregal stünde und sagte: „Sieh mal an, was haben wir da“ und klaubte überrascht ein E-Book heraus, damit ich ohne technischen Zirkus und elektronische Hürden mich hinsetzte um es bei einem Tee oder so in aller Ruhe zu Gemüte führte?

Ich glaube nicht so recht daran. Deshalb ist eben ein reales Buch mit vielen Seiten also doch ein Wert, der bleibt. Genauso wie ein guter Wein, der auch in 30 Jahren in Form einer wohletikettierten Glasflasche auf dem Tisch stehen wird.

 

„Charakter mit komischem Einschlag“ oder wie eine Schweizerin in der DDR eine Schauspielkarriere versuchte

April 18, 2016 Von: Urs Heinz Aerni Kategorie: Allgemein

Wie eine Schweizer Schauspielerin Bühnenerfahrungen in der DDR sammelte. Im Interview gibt die ehemalige Schauspielerin Vernea Keller Einblicke in eine fast surreale Theaterkarriere in der sozialistischen Provinz im alten Ostdeutschland. Sie publizierte dazu auch ein Buch.

Dieser Link führt Sie zum Interview...